|
|
|
|


felszeichnungen aus spanien aus der zeit um 15000 v. chr. zeigen bereits
jäger und hunde gemeinsam bei der jagd.
Der Ursprung des Irish
Wolfhound liegt im Dunkel; je nach Quelle zwischen 3000-5000
Jahre. Der Urwindhund (Canis Grajus) entstand laut mancher Autoren ohne grosses
Zutun des Menschen, was vielleicht
den noch heute spürbaren Unterschied zwischen
Windhunden und anderen Hunderassen erklärt.
Die älteste Windhundrasse ist der Saluki,
Persischer Windhund),dessen Urtyp wahrscheinlich
an der Entstehung aller Windhundrassen beteiligt
war.
Knochen
und Schädelfunde in Irland, Wales und England belegen die Anwesenheit
von sehr grossen
Hunden schon vor der Ankunft der ersten Keltenstämme, z.B. ein Schädel aus dem
Neopleistizän (8000-7000 v.Ch.) in Wales. Im
19. Jdt fand man in der Nähe von Dublin
Skelette und Schädel, die auf einen grossen
Hund von ca. 75cm Schulterhöhe wiesen, die
in das Neolithikum (Neusteinzeit) datiert
wurden, also vor Ankunft der Kelten.
Die keltischen
Stämme kamen wahrscheinlich ursprünglich aus Skythien (heute:Iran/Türkei),
sie zogen durch ganz Europa, wurden
teilweise sesshaft, während andere Stämme
weiterzogen, handeltreibend und auf
der Suche nach einer neuen Heimat. Einige
Stämme kamen auch nach Irland, zwischen
1650-500 v.Ch.
Natürlich
wurden sie immer von ihren grossen Hunden
begleitet. Für die Kelten hatten ihre Hunde
einen hohen Stellenwert, was auch in späteren
Sagen und Geschichten zum Ausdruck kommt
Die
mitgebrachten Hunde der Kelten und die auf
der Insel vorhandenen Hunde waren am Entstehen
des Irish Wolfhound beteiligt. Diese grossen irischen Windhunde mögen glatt-
oder rauhhaarig gewesen sein, aber mit der Zeit herrschten wahrscheinlich wegen
der klimatischen Verhältnisse in Irland die rauhhaarigen Hunde
vor
|
|

Der
Lydney Hund, Bronze-Statuette
von 365 v.Ch
|
|
|
|
|
Der Irish Wolfhound, ist der
größte aller Hunde. Früher war er bekannt unter dem Namen Wolfdog of Ireland,
Irish Dog oder auch Greyhound of Ireland. Er wurde zur Jagd auf Wolf, Hirsch,
Bär, Wildschwein und den riesigen irischen Elchen benutzt. Ein Vers aus dem 16.
Jahrhundert sagt über ihn: "And all their manners do confess, that courage
dwells in gentleness.", was soviel bedeutet wie:" Und seine ganze Art gibt zu
verstehen, daß Mut in Freundlichkeit ruht."
Die erste
schriftlich belegte Aussage über diese Hunde geht auf einen römischen Konsul im
Jahre 391 n.Chr. zurück. Im 15. Jahrhundert war jede
Grafschaft verpflichtet, 24 Wolfshunde zu halten, um die Herden der Bauern vor
den Wölfen zu schützen. Als unter Cromwell (1652) die Ausfuhr der Wolfshunde
verboten wurde, half diese Massnahme eine Zeit lang, ihren Bestand zu erhalten,
aber das zunehmende Verschwinden der Wölfe und die stete Nachfrage aus dem
Ausland( Ein Paar irischer Windhunde
stellte vom Mittelalter bis ins 17. Jahrhundert ein von den Königshäusern in
Europa, Skandinavien und anderswo hochgeschätztes Geschenk dar).verminderte
ihren Bestand fast bis zum Aussterben der Rasse gegen Ende des 17.
Jahrhunderts
|
|
|

|
|
|
Nur
einige Clanchefs hielten
sich noch Irish Wolfhounds
und hüteten das Erbe
der Rasse. Einige wohhabende
irische Gentlemen führten
die Linien weiter, besonders
Hamilton Rowan, dessen
"Oisian" der
Ahne aller unserer I.W.s
ist. Carter of Loughlinstown,
Bray führte seine Linien
fort, welche wiederum
von Richardson, John
Power of Kilfane, Baker
of Ballytobin Castle
witergeführt wurden.
Der Irish Wolfhound
war nie ausgestorben,
wie mancherorts fälschlich
behauptet wird, aber
durch die mangelnde
Zuchtpopulation auf
dem Weg dazu.
Ca. 1860 nahm sich
Captain G.A. Graham, ein Schotte und Offizier der Britischen Armee ihrer
an.
Er sammelte die
letzten Exemplare dieser edlen Tiere zusammen und während einer Zeit von 20
Jahren hatte er die Rasse mit Hilfe von wohlüberlegten Einkreuzungen anderer
Rassen, wobei der Scottish Deerhound und die Deutsche Dogge eine große Rolle
spielten, wieder hergestellt.
|
|
|
|

Capt. George Augustus Graham of
Dursley
1833-1909
|

Er
zeichnete
sein Idealbild
eines
Wolfhounds
|
|
|
|
Mit dem wachsenden
Nationalismus in Irland im späten 19. Jahrhundert lebte auch das Interesse an
dieser Rasse wieder auf. Der Irische Wolfshund wurde zum lebenden Symbol für die
irische Kultur und die keltische Vergangenheit.

|
|
|

|
|
|
Die
Gelert-Sage
Llewelyn, Prinz von North Wales, hatte ein
Jagdgebiet in Beddgelert, wo er es liebte, begleitet von "Gelert, seinem treuen
Hound zu jagen. Eines Tages war Gelert nicht aufzufinden, als der Prinz zur Jagd
zog. Bei Llewelyn's Rückkehr traf er den seine Arbeit verweigernden
Jagdgefährten, mit Blut befleckt und beschmiert, der fröhlich seinen Herrn
ansprang. Der alarmierte Prinz eilte, seinen Sohn zu suchen, sah das Bett des
Kindes leer, Bettzeug und Boden mit Blut bedeckt. Der entsetzte Vater zog sein
Schwert und stieß es in den blutigen Hund. Der Todesschrei des Hundes wurde
durch den Ruf eines Kindes beantwortet. Llewelyn suchte weiter und fand seinen
Sohn unverletzt, aber nahe dem Körper eines riesigen Wolfes liegen, den Gelert
totgebissen hatte. Der von Selbstvorwürfen zermarterte Prinz soll danach nie
mehr gelächelt haben. Gelert's Grab in North Wales ist durch einen Grabstein
gekennzeichnet, auf dem geschrieben steht: "Er hat Gelert hier begraben. Dieser
Ort wird für immer Beddgelert genannt."

(Die wohl
berühmteste - und wahre - Geschichte über den Irish Wolfhound, ohne die jede
geschichtliche Abhandlung unvollständig wäre, stammt aus dem 13.
Jahrhundert.
Saga
"ich möchte dir einen rüden darreichen, den ich aus irland
bekam. er hat riesige gliedmassen und ist als begleiter einem kampfbereiten
manne gleichzusetzen. darüber hinaus hat er den verstand eines menschen, und er
wird deine feinde anbellen, niemals aber Deine freunde. er wird es einem jeden
menschen am gesicht ablesen, ob er gegen dich gutes oder schlechtes im schilde
führt. Und er wird sein leben für dich lassen."
(the icelandic saga of nial, 970-1014 n.
Chr.) 
|
©
2007 Railroad Stable - All rights included
railroadstable@aol.com
|
|